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Schulaustausch

Ein Schulaustausch oder Schüleraustausch hat in Deutschland eine lange Tradition. Um die Verständigung zwischen deutschen Jugendlichen und ausländischen Schülern zu fördern, um Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben und Einblicke in eine fremde Kultur zu erhalten, werden die meisten Schüleraustausche organisiert.
Üblicherweise findet ein Aufenthalt im Ausland während der Klassenstufen 9, 10 oder 11 statt.
Je nach Art des Schulaustausches ist es möglich oder sogar verbindlich den Schulunterricht im Gastland regelmäßig zu besuchen und die dort erworbenen Kenntnisse anschließend in Deutschland nachzuweisen.
Die Dauer und der Ort des Aufenthaltes richten sich dabei ganz wesentlich nach der Form des Schüleraustausches, ebenso ob ein Lehrer den Austausch begleitet oder ob eine Betreuung durch eine Agentur organisiert wird.

Austausch mit der ganzen Klasse

Eine beliebte Form des Schüleraustausches wird direkt zwischen zwei Schulen organisiert. Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Klassenstufe besuchen sich dabei gegenseitig. In der Regel finden diese Austauschaktivitäten im Rahmen von Städtepartnerschaften oder Schulpartnerschaften statt. 
Beliebte Ziele bei dieser Form des Schulaustausches sind Frankreich, Großbritannien und Polen. Zwischen Schulen in Deutschland und diesen Ländern gibt es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Partnerschaften, die bis heute intensiv gepflegt werden.
Die Teilnahme an einem derartigen Austausch kann von der Schule verbindlich vorgeschrieben werden. In der Regel ist die Dauer auf ein bis zwei Wochen begrenzt und umfasst auch einen Gegenbesuch, der in etwa gleich lang dauert.
Die Familien der beteiligten Schüler nehmen also im Gegenzug ebenfalls einen Austauschschüler bei sich auf .

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Ein Jahr im Ausland

Eine immer beliebter werdende Form des Schüleraustausches ist der längerfristige Aufenthalt im Ausland während der Schulzeit. Besonders beliebt sind englischsprachige Länder, allen voran die USA. Hier leben die Schüler in einer Gastfamilie und besuchen für einen Zeitraum von drei Monaten oder länger die örtliche Schule.
Der Hinderungsgrund für viele Schüler an einem derartigen Austauschprogramm, das nur in seltenen Fällen über die eigene Schule organisiert wird, sondern meisten über eine spezialisierte Agentur, sind die hohen Kosten, die mit einem solchen Austausch verbunden sind. Schulgeld, die Kosten für die Agentur sowie für Unterbringung und Verpflegung, außerdem ein Taschengeld lassen schnell hohe Summen zusammenkommen,  die in der Regel vom Schüler bzw. seinen Eltern selbst aufgebracht werden müssen. Im Gegenzug haben Schüler, die während ihrer Schulzeit ein Jahr im Ausland verbracht haben, deutlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.