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Hilfe, mein Kind ist überfordert

Haben Sie als Eltern den Eindruck, dass Ihr Kind in der Schule überfordert ist, sollten Sie dringend handeln. Wenn Sie also nicht der Meinung sind, dass die schlechten Noten nur auf eine vorübergehende Schwächephase Ihres Kindes zurückzuführen sind, sondern dass Ihr Kind vollständig überfordert ist und die Versetzung in die nächste Klassenstufe nicht erreichen kann, sollten Sie direkt eingreifen.
Denn jedes Abwarten, jedes Zögern - ganz gleich aus welchen Gründen ? macht die Situation nur schwieriger, denn die Überforderung wächst mit jedem Tag und kann in verschiedenen weiteren Problemen münden: Schulangst, Schule schwänzen usw. Daher ist es in einer solchen Situation durchaus sinnvoll auch während des laufenden Schuljahres einen Schulwechsel zu vollziehen oder das Kind eine Klasse wiederholen zu lassen.

Eine Überforderung kann sich auf verschiedene Weise äußern: Ein wichtiges Kriterium sind natürlich schlechte Noten. Bringt Ihr Kind eine schlechte Note nach der anderen nach Hause, womöglich noch in ganz verschiedenen Unterrichtsfächern, kann dies auf eine Überforderung zurückzuführen sein.
Aber auch verstärkte Nervosität vor dem Schulbesuch und Prüfungsangst kann ein Ausdruck von Überforderung sein.
Bemerken Sie Veränderungen im gewohnten Verhalten Ihres Kindes, ist dies immer ein Grund aufmerksam zu werden und nach den Ursachen zu forschen. So können Sie rechtzeitig eingreifen und Ihrem Kind dabei helfen, seine Probleme zu überwinden.

Schulkinder und Stress

Nicht nur Erwachsene leiden unter Stress, auch viele Kinder sind davon betroffen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Auf der einen Seite kann Stress natürlich durch eine permanente Überforderung im Unterricht entstehen, aber auch zu wenig Schlaf oder Probleme im privaten Umfeld können Stress verursachen.
Eltern sollten Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Unkonzentriertheit und Wutanfälle sehr ernst nehmen, vor allem wenn sie häufiger auftreten. Nicht selten handelt es sich dabei um Symptome von Stress. Während sich Stress kurzfristig sogar leistungsfördernd auswirken kann, macht er auf Dauer krank. Daher sollten Eltern handeln, ehe es zu spät ist.

Damit Schulkinder Stress abbauen können, ist Sport zu empfehlen, aber auch ein anderes erfüllendes Hobby, das an ein oder zwei Nachmittagen in der Woche ausgeübt wird, kann zu mehr Ausgeglichenheit führen. Aber auch klassische Entspannungstechniken, wie zum Beispiel Autogenes Training können dazu beitragen, besser mit Stress umzugehen. Sehr wichtig ist auch ausreichend Schlaf, denn ausgeruhte Kinder können mit stressigen Situationen deutlich besser umgehen als unausgeschlafene Kinder.
Bringen diese Methoden keine Besserung, sollten Sie sich nicht scheuen, das Gespräch mit dem Klassenlehrer oder dem Schulpsychologen zu suchen. Vielleicht ist auch ein Wechsel in ein weniger anspruchsvolles Leistungsniveau, zum Beispiel vom Gymnasium zur Realschule etc. sinnvoll. Eventuell kann auch eine andere Schulform, wie die Gesamtschule eine interessante Alternative zur aktuellen Schule sein.

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Was tun, wenn mein Kind unterfordert ist?

Natürlich gibt es in der Schule nicht nur Kinder, die überfordert sind und deshalb schlechte Leistungen erbringen. Schlechte Noten und andere Probleme in der Schule können auch das Resultat einer Unterforderung sein. Häufig werden diese Probleme falsch eingeordnet und das Kind als verhaltensauffällig oder faul eingestuft. Noch ist die Erkenntnis, dass sehr intelligente Kinder zu auffälligem Verhalten neigen, weil sie unterfordert sind, nicht bis zu jedem Lehrer und zu allen Eltern durchgedrungen.
Haben Sie das Gefühl, Ihr Kind könnte in der Schule unterfordert sein, kann ein Intelligenztest weiterhelfen. Erbringt dieser die erwarteten Ergebnisse, kann Ihr Kind in ein Programm der Hochbegabtenförderung aufgenommen werden. In einigen Fällen kann auch eine Klasse übersprungen werden und schon kommt das Kind wieder besser zurecht.