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Nachhilfe für Schüler

Viele Kinder haben Schwierigkeiten in der Schule, vor allem in den sogenannten Hauptfächern: Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen. Handelt es sich dabei nicht nur um eine vorübergehende Schwächephase - eine einzige schlechte Note ist längst noch kein Grund zur Sorge - sollte Nachhilfeunterricht in Erwägung gezogen werden.

Bevor das Kind zum Nachhilfeunterricht angemeldet wird, sollte ein Gespräch mit dem jeweiligen Fachlehrer geführt werden, zum Beispiel am Elternsprechtag. Auf diese Weise kann geklärt werden, wo genau die Schwächen liegen und wie diese am besten zu beheben sind. Lehrer können häufig auch eine Empfehlung für ein Nachhilfeinstitut aussprechen oder einen älteren Schüler empfehlen, der das eigene Kind beim Lernen unterstützen kann.
Außerdem sollte festgestellt werden, ob sich die Probleme durch Nachhilfe klären lassen. Liegt eine Lernschwäche, wie zum Beispiel Legasthenie oder Dyskalkulie vor, kann nur eine gezielte Therapie helfen. Auch bei anderen Problemen in der Schule kann es zu schlechten Leistungen kommen, zum Beispiel bei Mobbing oder Angst vor dem Lehrer.

Eltern als Nachhilfelehrer

Eltern, die selbst Lehrer sind oder aus anderen Gründen über ein profundes Wissen in dem Fach verfügen, in dem das eigene Kind Schwächen zeigt, möchten gerne helfen. Sie möchten ihr Wissen an das Kind weitergeben und die Nachhilfe selbst geben.
Dies kann durchaus eine sinnvolle Variante sein. Voraussetzung ist allerdings, dass zwischen Kind und dem entsprechenden Elternteil ein gutes Verhältnis herrscht. Außerdem sollten feste Regeln für diese Form des Nachhilfeunterrichts festgelegt werden. Ein fester Termin ist obligatorisch, außerdem sollten andere Familienthemen zu diesem Anlass ausgeklammert werden und auch der Umgangston ist ein wichtiges Thema: Beschimpfungen, Beleidigungen usw. sind hier äußerst fehl am Platz.
Nicht in allen Fällen ist diese Form der Nachhilfe von Erfolg. Verbessern sich die Leistungen nicht oder kommt es zu Schwierigkeiten während des Unterrichts, sollte ein Wechsel des Nachhilfelehrers in Erwägung gezogen werden.

Tipps zum Thema Nachhilfe

  • Vereinbaren Sie unbedingt eine Probestunde, um die Qualität des Nachhilfelehrers zu beurteilen und herauszufinden, ob Ihr Kind und der Nachhilfelehrer zusammenpassen.
  • Vereinbaren Sie einen festen Preis für den Nachhilfeunterricht, damit Sie im Anschluss keine bösen Überraschungen erleben.
  • Lassen Sie sich Referenzen zeigen, um die Qualifikation des Lehrers beurteilen zu können.
  • Sprechen Sie Eltern von Mitschülern an, so können Sie eventuell Lerngruppen bilden und die Kosten für die Nachhilfe senken.
  • Ziehen Sie alternative Methoden in Erwähnung - je nach Lerntyp kann auch E-Learning eine Alternative zur klassischen Nachhilfe sein.

Druck vermeiden

Niemand freut sich über schlechte Noten! Doch üben Sie nicht zu viel Druck aus, nur weil Ihr Kind einmal eine fünf in Mathe oder Englisch schreibt. Halten die Probleme an, sollten Sie aber versuchen, sie gemeinsam zu lösen, z.B. mit Nachhilfe.

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