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Ein Umzug steht an - neue Freunde finden

Sie sind in eine fremde Stadt gezogen und müssen neue Kontakte knüpfen. Dies geht nicht nur Ihnen so, sondern auch Ihren Kindern. Häufig schließen Kinder zwar schneller Freundschaften als Erwachsene, aber trotzdem ist die Situation nach einem Umzug für Kinder nicht leicht.
Ihre Kinder kommen im Kindergarten oder in der Schule in Kontakt zu Gleichaltrigen. In der Regel finden sie hier schnell Anschluss und schließen bald Freundschaften. Als Eltern können Sie diesen Prozess unterstützen, indem Sie Klassenkameraden Ihres Kindes zu sich nach Hause einladen, einen Kindergeburtstag veranstalten oder auch eine kleine Party. Außerdem sollten Sie die Interessen Ihres Kindes unterstützen und gemeinsam ein geeignetes Hobby finden. Im Sportverein, in der Musikschule oder bei anderen Freizeitveranstaltungen treffen die Kinder auf Gleichgesinnte und finden schnell neue Freunde.
Auch der Kontakt zu Nachbarskindern sollte gepflegt werden. Machen Sie sich nach dem Umzug mit den Nachbarn bekannt und vereinbaren Sie direkt einen Termin, bei dem sich die Kinder kennen lernen können.

Die Eingewöhnung

Kinder benötigen Zeit, um sich an das neue Zuhause zu gewöhnen. Je nach Alter fällt der Umzug leichter oder schwerer. Je jünger die Kinder sind, desto weniger Probleme bereitet ein Umzug erfahrungsgemäß. Da Kleinkinder noch wenige Kontakte aufgebaut haben und noch eine besonders enge Bindung zu den Eltern besteht.

Eltern sollten ihren Kindern Zeit geben, sich einzugewöhnen und sie vor allem in der Anfangsphase häufig begleiten.
Wird ein Schulwechsel nötig, ist die Situation für Kinder besonders schwierig, denn neben der neuen Umgebung muss auch die Anpassung an eine neue Schule erfolgen - Lehrer, Mitschüler und Schulweg - alles ist neu. Nach Möglichkeit sollte ein Umzug mit Schulkindern in den Sommerferien erfolgen, im Idealfall zu einem Zeitpunkt, zu dem ohnehin ein Schulwechsel erfolgt. Natürlich ist dies nicht immer möglich, aber sollten Sie in irgendeiner Form Einfluss auf den Umzugstermin haben, sollten Sie diese Punkte beachten.

Setzten Sie Ihr Kind nach dem Umzug nicht unter Druck. Es ist ganz normal, dass nicht gleich nach zwei Wochen ein fester Freundeskreis aufgebaut worden ist. Bemerken Sie allerdings, dass Ihr Kind keine neuen Kontakte knüpft, sondern sich eher zurückzieht, sollten Sie eingreifen. Suchen Sie ein neues Hobby und sprechen Sie ruhig mit dem Lehrer darüber, ob es Probleme in der Schule gibt. Vielleicht kann der Lehrer auch Tipps zu AGs in der Schule geben, in denen Ihr Kind mitwirken kann, um die Integration zu erleichtern.
Sprechen Sie aber auch mit Ihrem Kind darüber, warum es noch keine Freunde gefunden hat. Wo gibt es Probleme, was stört oder hält davon ab, sich mit anderen Kindern anzufreunden?

Kontakt zu alten Freunden

In den meisten Fällen ist es nach einem Umzug nicht mehr möglich, die alten Freunde häufig zu treffen - die Entfernung ist einfach zu groß. Aber Freundschaften müssen einem Umzug keinesfalls zum Opfer fallen. Telefon und Email sind nur zwei moderne Kommunikationsformen, die dazu genutzt werden können, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Ermöglichen Sie Ihrem Kind den Kontakt zu alten Freunden. Notieren Sie sich vor dem Umzug wichtige Telefonnummern und E-Mail-Adressen, so haben Sie bei Bedarf die entsprechenden Kontaktdaten zur Hand.
Haben sich die Kinder sehr gut verstanden, können Sie es hin und wieder einrichten, in den Ferien oder an einem Wochenende einen Besuch bei den alten Freunden zu machen. Vielleicht verstehen sich die Kinder sogar so gut, dass sie einige Tage miteinander verbringen möchten? Dann bietet sich auch ein mehrtägiger Besuch an, so können Kinder auch zum ersten Mal ohne Eltern Urlaub machen.

Klassenkameraden, Nachbarskinder & Co

In der Regel finden Kinder auch in neuer Umgebung schnell Anschluss, da sie ständig Kontakt zu Klassenkameraden, Nachbarskindern und anderen Gleichaltrigen haben. So finden sich schnell neue Freunde.


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