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Geld für Kinder anlegen - Finanztipp für Eltern

Die Ausbildung, das Studium, eine Klassenfahrt oder eine Jugendreise - all diese Dinge kosten Geld. Eltern möchten Ihre Kinder so gut es geht unterstützen, dazu gehört natürlich auch der finanzielle Aspekt. Oftmals überschreitet der aktuelle Bedarf dabei das monatliche Budget, daher ist es sinnvoll schon möglichst frühzeitig Geld für Kinder anzulegen.
Welche Formen der Geldanlage für Kinder sind geeignet und bringen Rendite? Nicht immer ist das Anlageprodukt mit der höchsten Rendite die beste Wahl, schließlich gilt es auch, mögliche Risiken abzuschätzen und im Bedarfsfall schnell an das Ersparte heranzukommen.

Gängige Geldanlagen für Kinder kurz vorgestellt

Ausbildungsversicherung
Im Prinzip ist eine Ausbildungsversicherung eine abgewandelte Form der Lebensversicherung. Nach einer festgelegten Laufzeit, üblicherweise handelt es sich dabei um 16 Jahre, wird die Versicherung ausgezahlt. Die Rendite beläuft sich je nach Anbieter auf 2-5%.
Bei vielen Anbietern von Ausbildungsversicherungen geht ein erheblicher Teil des Ersparten für Verwaltungskosten verloren, was wenig empfehlenswert ist. Ein flexibles Verfügen über das Guthaben ist ebenfalls nicht möglich oder mit sehr hohen Kosten verbunden.

Fondssparplan
Mit einem Fondssparplan können Sie hohe Renditen erzielen, gehen aber auch ein höheres Risiko ein als bei den anderen hier vorgestellten Geldanlagen für Kinder. Doch das Risiko können Sie reduzieren, indem Sie auf breit gestreute Fonds setzen. Vor Abschluss eines  solchen Sparplans sollten Sie sich allerdings sicher sein, dass Sie das Ersparte für einen längeren Zeitraum nicht benötigen.

Sparbriefe
Es gibt verschiedene Formen von Sparbriefen: Banken bieten eigene Sparbriefe an und es gibt die Bundesschatzbriefe. Beide Varianten haben eine feste Laufzeit, die bei Banksparbriefen zwischen zwei und sechs Jahren betragen kann, bei den Bundesschatzbriefen gibt es eine Form, die über sechs Jahre läuft, eine andere die über sieben Jahre läuft. Die Zinsen, die Sie für diese Form des Sparens erhalten, sind recht hoch und können zwischen vier und fünf Prozent liegen.
Diese Form der Geldanlage für Kinder ist recht sicher, verspricht eine gute Rendite und das Geld ist nur für einen überschaubaren Zeitraum gebunden. Damit handelt es sich um eine der sinnvollsten Anlagestrategien für Ihr Kind.

Sparbuch
Das Sparbuch war lange Zeit der Klassiker, wenn es darum ging, Geld für Kinder anzulegen. Es ist risikoarm und das Geld ist immer verfügbar. Der Nachteil ist allerdings, dass Banken und Sparkassen für diese Form der Geldanlage kaum Zinsen zahlen.
Daher ist ein Sparbuch nur bedingt zu empfehlen. Es schadet sicherlich nicht, ein solches bei einer örtlichen Bank zu eröffnen. Am Weltspartag kann das Kind seine Spardose dort einzahlen und so beobachten, wie sein Erspartes stetig wächst. Auf diese Weise können Sie Ihr Kind zum verantwortungsvollen Umgang mit Geld erziehen.
Für eine langfristige Geldanlage ist das Sparbuch aber weniger empfehlenswert.

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