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Geschichte der Kindermode - Modenation Frankreich

Frankreich genießt bis heute den Ruf, die Modenation Nummer Eins zu sein. Doch woher stammt dieser Ruf eigentlich?
Der Grundstein für den hervorragenden Ruf in Sachen Mode wurde spätestens im 17. Jahrhundert gelegt. In dieser Zeit gab es verschiedene Strömungen im Bereich der Mode. Zum einen sollte die Kleidung natürlich weiterhin den Stand der Person, die sie trug, verdeutlichen. Dieser Trend wurde im 17. Jahrhundert vor allem am französischen Königshof in extremen Maßen verfolgt. Eine andere Strömung war die Lust am Neuen, nur um etwas Neues auszuprobieren und damit aufzufallen, wurden verschiedenste Kleidungsstücke getragen. Hatte diese Trend zunächst die Adeligen in Frankreich erfasst, breitet er sich nach und nach in der gesamten Bevölkerung aus. Die unteren Bevölkerungsschichten begannen nämlich damit, die wohlhabenderen Bürger nachzuahmen. Dies setzte einen neuen Prozess in Gang: Immer neue Mode musste erfunden werden, denn schließlich wollte sich der Adel und das gehobene Bürgertum weiterhin von den unteren Bevölkerungsschichten abheben.

Kinder wurden im weitesten Sinne genauso gekleidet wie Erwachsene. Kleinkinder, ob Mädchen oder Jungen, trugen meist ähnliche Kleidung. Von einer echten Kindermode kann zu dieser Zeit weder in Frankreich, noch in einem anderen Land, ernsthaft die Rede sein.

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