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Geschichte der Kindermode - Jungen zeigen Bein

Nach 1945 orientierte sich die Mode in Deutschland verstärkt an den USA. Die amerikanische Sport und Freizeitmode stand Pate für viele Neuerungen. Die Schnitte der Kinderhosen wurden bis in die 60er Jahre immer kürzer. Das gängige Outfit für Jungen im Sommer: Sandalen, Kniestrümpfe, kurze Stoffhose mit oder ohne Träger, darunter Kinderhemd oder Kinderpullover.  In der Nachkriegszeit mussten viele Jungen auch im Winter kurze Hosen und Kniestrümpfe tragen, weil zunächst einfach nichts anderes da war. Daher ist vielen Erwachsene, die damals Kind waren, diese Kleiderkombination in sehr schlechter Erinnerung geblieben.
Vielen Erwachsenen wird ein typisch deutsches Kleidungsstück ganz besonders in Erinnerung geblieben sein: die obligatorische Lederhose, die wohl jeder zweite Junge in ganz Deutschland tragen durfte bzw. musste. Für besondere Anlässe, also zum Beispiel für den Sonntagsausflug, wurden kleine wie große Jungs mit Stoffhose, weißem Hemd mit Kragen und Zweireiher-Jackett mit Logo auf der Brust, in Miniaturausgaben eines Bankers verwandelt. 

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