Sie sind hier: Kinderkleidung / Kindermode Infos / Kindermode / Geschichte / Farben werden bunter / 

Geschichte der Kindermode - Farben werden bunter

Mit dem sich immer weiter verbreitenden Handel wurden Farben und Stoffe, die bislang dem Adel vorbehalten waren, auch für die reichere Bürgerschaft erschwinglich. Während die Mitglieder der Unterschicht weiterhin hauptsächlich in dunkle Leinen bzw. Woll-Stoffe gehüllt waren, gab es in den feineren Kreisen bunte Seide und farbige Stoffe, wobei durch das ganze Mittelalter hinweg die Farben rot, weiß und blau dominierten.
Adlige Jungen trugen kunstvolle Überwürfe, über dem Knie endende Kinderkleider und darunter Strumpfhosen. Die Mädchen waren meist in bodenlange Kinderröcke, Kinderkleider und Kindergewändern nach Art der Mutter gekleidet.  

An den europäischen Herrscherhöfen wurde meist nur wenig über Kosten und Mühen der Kleiderherstellung nachgedacht, dieser Trend endete auch nicht mit dem Mittelalter, sondern setzte sich lange darüber hinaus. Eine Hochphase an Prunk und Eleganz nicht nur im Bereich der Mode gabe es im ausgehenden 16. Jahrhundert. Zu bunten Stoffen gesellten sich Gold und Silber, nur die feinsten Stoffe, oftmals mit Perlen oder Edelsteinen bestickt, wurden für die Kleidung der Oberschicht verwendet.
Dieser Trend wurde auch auf die Mode für die Kinder bei Hofe übertragen, sodass die Kleinen damals in Sachen Farbe im Vergleich zu heute kaum auf etwas verzichten mussten.

weiter: Modenation Frankreich